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Hallo Andreas,


vielen Dank für Deine files vom 30.05.  Bei der Schaltung "PMT_Adapter neu mit LMP7731 V1 an Gnd Input PWL.asc" ist mir aufgefallen, dass die Kondensatoren C11 und C10 kurzgeschlossen sind. Das ist auch im Report von Bernd Laquai

(Abb. 5) so, wurde wahrscheinlich übersehen. Das sollten wohl nur Blockkondensatoren sein, was aber für die grundsätzliche Thematik nicht von gravierender Bedeutung ist.

Das geöffnete File kann ich nur simulieren, wenn ich Deine wavefile-Quelle V3 durch (d)eine PWL-file ersetze mit .txt ersetze, sonst kommt die angehängte Fehlermeldung (wavefile fehlt).


Generell zur Problemstellung: Du hast eine existierende Schaltung, die ein bestimmtes elektrisches Verhalten hat und mit dem vorhandenen Eingangssignal "Anode" der Ausgang "Out" an der Soundkarte erzeugt wird.

Dein Vorhaben zur Modifikation des Ausgangssignales (=dein wavefile) mit der Anpassung des Eingangssignales (Anode-modifiziert) durch eine Art "Rückrechnung vom Output zum Input" durch Simulation zu ermitteln,

halte ich - nach meiner persönlichen Auffassung- für praktisch unlösbar. Grund: Die vorhandene Schaltung mit deren Eigenschaften soll ja bestehen bleiben, d.h. nicht verändert werden. LTspice simuliert ja die Schaltung wie sie ist.

Wie soll das Programm selbständig herausfinden, welche Manipulationen am Eingang zur Zielsetzung nötig sind. ( Analoges Beispiel: Dein Auto fährt nur 100km/h. Wie stark muss ich aufs Gaspedal drücken, damit es 200km/h erreicht ?.....nur mit anderem Motor möglich). Kannst Du die Schaltung nicht ändern ? Dann wäre vielleicht der aufgezeigte Weg im Bericht "opengeigerPMTAdapter020623.pdf" nach Abb.3 .....Impulsformer mit aktivem Besselfilter ein Lösungsansatz wert.


An der Anodenspannung alleine "rumzuspielen" dürfte schwierig, ja vielleicht sogar wegen dem fest vorgegebenen Schaltungsverhalten unlösbar sein.

Vielleicht gibt es einen Guru, der das anders sieht.


Gruß Udo


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